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14.11.2018

Zukunft der Bildung: Wachstumsschulen & ReBootCamps

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Es liegt auf der Hand, dass unsere althergebrachte Vorstellung von Bildung obsolet wird. Sie ist es schon heute. Denn wenn sich in einer Vielzahl von Branchen das verfügbare Wissen alle fünf Jahre verdoppelt, kann niemand mehr davon ausgehen, dass die in den ersten zwanzig Lebensjahren erworbenen Kompetenzen bis zum Lebensende ausreichen. Nicht bei Ihren Kindern! Und nicht bei Ihnen! Viel wahrscheinlicher ist, dass wir demnächst etwa alle zehn Jahre das bisher gelernte Wissen vergessen müssen und unsere „Festplatte rebooten“.

 

 

Lernen in der Welt der Ungewissheit!

 

In kaum einem Themengebiet wird die extreme Entwicklungsgeschwindigkeit unserer Zeit und die damit verbundene Prognoseunsicherheit so deutlich wie im Bereich des Lernens. Kinder sollen in der Schule das Rüstzeug für ihre Zukunft erwerben, die möglicherweise die nächsten 100 Jahre oder länger umfasst. In der Berufsausbildung oder im Studium sind die Zeithorizonte ähnlich. Doch wer kann schon vorhersagen, was in den nächsten Jahrzehnten gebraucht wird? In der beruflichen Aus- und Weiterbildung gibt es große Unsicherheiten, weil berufsrelevantes Wissen immer schneller veraltet und zugleich die etablierten Bildungswege erodieren.

 

Die Prognoseunsicherheit unserer Zeit hat, speziell im Bereich Bildung, mehrere Ursachen. Da ist zunächst die digitale Revolution, die nach dem moorschen Gesetz nicht linear, sondern logarithmisch verläuft. Schon seit Jahrzehnten verdoppelt sich alle anderthalb bis zwei Jahre die Anzahl von elektronischen Bauelementen wie z.B. Transistoren pro Flächeneinheit, während sich die Kosten pro Bauelement halbieren. Die verfügbare Rechenleistung und damit das Handwerkszeug für Wissenschaft und Forschung vermehren sich in ähnlicher Geschwindigkeit.

 

 

Bildungssystem mit zwei Geschwindigkeiten – die „Normalschule“

 

Die enormen Fortschritte der Informationsverarbeitung werden sich im Jahr 2030 in unterschiedlicher Form im Bildungssystem niederschlagen. In grober Näherung kann man zwei Entwicklungsgeschwindigkeiten und damit zwei Ausprägungsformen unterscheiden. Die Masse der Schulen, Hochschulen und auch große Teile der beruflichen Aus- und Weiterbildung folgen einem eher evolutionären Pfad und ändern sich nur langsam und schrittweise.

 

Im Folgenden sollen diese Teile des Bildungssystems als „Normalschulen“ bezeichnet werden. Ihr Credo lautet noch immer, für das Leben zu lernen, obwohl klar ist, dass der schnelle Wissensumschlag und das Wissenswachstum kaum ein Vorratslernen über einen Zeitraum von zehn Jahren hinaus zulässt.

 

 

Die zweite Geschwindigkeit in der Wachstumsschule

 

Wachstumsschulen unterscheiden sich in zwei grundlegenden Merkmalen von den Normalschulen. Bisher existieren sie nur in Ansätzen und entstehen schrittweise aus besonders fortgeschrittenen Normalschulen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Privatschulen oder spezifische staatliche Experimentierschulen handelt.

 

Das erste Unterscheidungsmerkmal ist das zentrale Ziel des Lernens. In der Wachstumsschule ist dies die Ausprägung eines GROWTH MINDSET. Man versteht darunter eine mentale Grundhaltung, die darauf basiert, dass alles, was existiert, auch weiter verbessert werden kann. Im Gegensatz dazu steht das FIXED MINDSET.

 

 

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