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13.01.2014

Trendanalyse: Wie Google Glass zu neuen Schulen führen wird

Wie Google Glass zu neuen Schulen fuehren wird

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Warum Unternehmen eigene Schulen gründen und bisherige Bildungsideale abgelöst werden!

 

In diesem Jahr wird unsere Vorstellung des Lebens in dieser Welt stärker verändert werden, als wir es uns bisher wohl vorstellen. Das klingt pathetisch und ist dennoch wahrscheinlich. Der Grund ist klein und durchsichtig: Google Glass, die Brille, mit der wir ab diesem Jahr die reale Welt nur noch durch die "Intelligenz" eines Computers wahrnehmen werden. Egal, ob der Träger ein Modell aus dem Hause Google wählt oder von den vielen anderen Herstellern, die teilweise noch ausgereiftere Modelle vorbereiten.

 

Zwei kleine Episoden aus den letzten Tagen zeigen die Kraft der Veränderung, die dieses Gerät mit sich bringt: Vor einigen Tagen stand eine Autofahrerin in Kalifornien vor Gericht. Sie hatte beim Autofahren die Datenbrille getragen und die Polizei warf ihr vor, unerlaubt bei der Fahrt telefoniert zu haben. Am vergangenen Samstag wurde ein Mann mehrere Stunden von Beamten des US-Heimatschutzministeriums festgehalten, weil er während eines Kinobesuchs die Brille trug. Kontrolleure der Filmindustrie warfen ihm vor, den Film illegal mitgeschnitten zu haben … zwei Kleinigkeiten aus der Zeit vor dem Verkaufsstart der Brille. Bisher konnte sie kaum jemand kaufen. Stellen Sie sich bitte vor, was geschieht, wenn demnächst viele Menschen diese Brillen tragen … zunächst 10%, dann 20%, dann 40% und irgendwann vielleicht 80%.

 

Aber was hat eine neue Handygeneration mit unseren Schulen zu tun? Sehr viel! Wenn sich diese Brille wie ein ständig verfügbares Universallexikon zwischen unsere Augen und die reale Welt schiebt, wenn sie selbständig unsere Gespräche belauscht und automatisch nützliche Zusatzinformationen in unser Sichtfeld einspielt … dann verändert sie das Grundprinzip unserer Schulen. Das bisherige Bildungsideal des Faktenlernens wird abgelöst durch das Ideal der Persönlichkeitsentfaltung. Schule muss dann lehren, die Fakten zu hinterfragen, die Zusammenhänge zu erkennen und sich selbst und andere zu reflektieren, um zu fundierten Meinungen und Entscheidungen zu kommen. Diese Schule der Zukunft hat neue Schulfächer: Verantwortung, Mut, Herausforderung, Reflexion, logisches Denken, natürlich Kunst und Sport, Rechnen, Schreiben, Lesen etc. … und das Programmieren als neue Kulturtechnik.

 

Zugegeben: Das liest sich wie die spinnerte Vision eines gutmenschelnden Science Fiction Autors. Ich möchte Ihnen mit der heutigen Trendanalyse aufzeigen, wieso doch eine Wahrscheinlichkeit besteht, dass die Schule der Zukunft nicht nur ein Hirngespinst bleibt, sondern Realität wird.

 

Es hat etwas mit unseren Unternehmen zu tun. Mit einiger Wahrscheinlichkeit werden sie in den kommenden Jahren die Schulen der Zukunft für ihre Mitarbeiter gründen. Wir müssen dabei nicht romantisch sein: Es geht schlicht ums Geld. Es ist billiger, eigene Schulen zu betreiben, als auf einem leergefegten Fachkräftemarkt binnen drei Jahren die Fluktuation von 40% der besten Mitarbeiter auszugleichen.

 

Was die Unternehmen tun werden und wie die Schule der Zukunft genau aussehen wird, lesen bei Interesse gern selbst. 

 

 

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