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12.10.2013

Trendanalyse: Körperwelten 2020

Körperwelten 2020

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Das Selbstdesign und die Optimierung unserer Körper werden in den kommenden Jahren zu einem neuen Megatrend. Dies ist das Ergebnis der Studie "Körperwelten 2020", die der 2b AHEAD ThinkTank gemeinsam mit dem Conomic Trendlab erstellte.

 

Dafür wurden 30 Zukunfts-Experten interviewt und umfangreiche Sekundärdaten analysiert. Zu den Befragten gehörten Wissenschaftler aus Neurobiologie, Medizin und Dermatologie, Soziologen und Psychologen, Ingenieure aus Robotik und Sensorik, Unternehmer der Kosmetik- und Fitnessindustrie aber auch Chefredakteure aus Lifestylemedien.

 

Nachdem die Studie beim Übermorgenkongress in Oldenburg am 20. Oktober 2009 von Dr. Gesa von Wichert, der Studienleiterin, vorgestellt wurde, liegt sie nun komplett vor. Die erfolgversprechendsten Zukunftsmärkte sind danach Intim-OPs, die Steigerung der Gehirnleistung durch Nahrungsmittel und die Professionalisierung des Bodytunings. "All diese Trends verlassen bereits den Luxusmarkt und werden in den kommenden Jahren in den Massenmarkt übergehen", erläutert Trendforscher Sven Gábor Jánszky, der Leiter des 2b AHEAD ThinkTanks. "Die Optimierung des eigenen Körpers wird zu einer unserer zentralen Lebensaufgaben und zum Megatrend der kommenden Jahre."

 

Allein im Bereich der Intimoperationen seien die Steigerungsraten gigantisch: In den USA um 30% pro Jahr, in UK um 100% in 5 Jahren. Hauptsächlicher Treiber hierbei ist, dass sich bei den Jugendlichen ein gesellschaftlich akzeptiertes Idealbild des Intimbereiches etabliert hat. "Früher wusste man nicht, wie es unten herum auszusehen hat, heute sieht man es in jeder Zeitung", so die Erklärung von Dr. Gesa von Wichert, der Leiterin des Conomic Trendlab. Zudem seien Verjüngungen, leichte Eingriffe (Botox) und "Mommy make over"-Operationen, also komplette Rückführungsprozesse nach Schwangerschaften, stark im Trend. Auch das Gehirn ist nach der Studie ein Ziel von Optimierung. Neben den starken Wachstumsraten von Computerspielen zum Hirntraining, greifen auch immer mehr Menschen zu medizinischen Wirkstoffen, die eine Leistungssteigerung des Hirns versprechen. Heute zeigt sich dieser Trend zum "Brain Doping" bereits im Gebrauch von eigentlich für den Krankheitsfall entwickelten Neuroenhancern durch gesunde Menschen. Künftig werde neben dem Krankheitsmarkt der klassischen Patienten auch ein "Gesundheitsmarkt" mit leistungsfördernden Wirkstoffen für gesunde Kunden entstehen, prognostizieren die Forscher.

 

Zum Dritten werde die bereits eingesetzte Professionalisierung des Freizeitsports die kommenden Jahre prägen. Nachdem Herzfrequenzmesser und das Wissen über aerobe und anaerobe Zonen bereits heute zum neuen Standardrepertoire von Hobbysportlern gehören, werden künftig Motion Tracking Services und eine weitere Verbreitung von Sensorik in Funktionskleidung den Freizeitsport mehr und mehr zum Profitraining machen. Durch die Verbindung von Sensorik mit mobilen Data-, Analyse- und Coaching-Services werden Augmented Realitys entstehen, die neue Märkte im Bereich der Körperoptimierung schaffen werden. "Zudem werden wir uns an den Gedanken gewöhnen, dass es auf längere Sicht schon in sehr vielen Bereichen möglich sein wird, Körperbestandteile künstlich zu ersetzen, möglicherweise auch durch Technik und Computerchips", so Trendforscher Sven Gábor Jánszky. Dies werde aber definitiv einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen als die nächsten 10 Jahre.

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