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06.11.2014

Personalmanagement der Zukunft - Strategien für eine Welt der Vollbeschäftigung

Personalmanagement der Zukunft

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Personalstrategien zukunftssicher gestalten 

Gemeinsam mit der SAP hat der 2b AHEAD ThinkTank eine neue Trendstudie "HR-Management der Zukunft" veröffentlicht. Die qualitative Delphi-Studie basiert auf den Prognosen von Vorständen, Personalchefs und Innovationsexperten. Sie wurden mit den deutschen Arbeitsmarktprognosen der Trendforscher für das Jahr 2025 konfrontiert und nach den strategischen Möglichkeiten für die adäquate Reaktion von Konzernen und Mittelstand befragt.

 

Dabei zielt die Analyse der neuen Trendstudie nicht auf die Erfahrungen der HR-Experten, sondern orientiert sich mehrheitlich an den strategischen Konzepten der Vorstände und Innovationsstrategen zur Unternehmensentwicklung. Aus dieser Perspektive werden dann die Anforderungen an die Personalstrategien für die Welt der Vollbeschäftigung abgeleitet.

 

Im Ergebnis tritt eine deutliche Zweiteilung der strategischen HR-Optionen zutage. Während Großkonzerne sowie deren Dienstleister in den Metropolen zu "fluiden Unternehmen" werden, entwickeln sich die mittelständischen Unternehmen in der Region zu sogenannten "Caring Companies". Fluide Unternehmen werden laut den Trendforschern professionell im Anziehen und gezielten Wieder-Abstoßen von Projektarbeitern. Caring Companies hingegen definieren die Mitarbeiterbindung neu. Sie entwickeln ein "Corporate Life", das betriebseigene Schulen und Pflegedienste ebenso bietet wie Sport, Kultur und Urlaubsangebote.

 

Die neue Trendstudie beschreibt diese zwei Haupt-Entwicklungsrichtungen in jeweils sechs Strategieempfehlungen. Zur praxisorientierten Handhabe der Strategieempfehlungen skizziert die Studie zusätzlich einen Baukasten mit 48 konkreten Maßnahmenmodulen, mit denen heutige Personalabteilungen ihre Strategie an die künftigen Anforderungen anpassen können.

 

Die TOP 5 Erkenntnisse zu Recruiting, Personalentwicklung und Mitarbeiterbindung in der Zukunft

 

1. Die befragten Experten gehen davon aus, dass sich das Machtverhältnis zwischen Mitarbeiter und Unternehmen verschiebt. Das innovative Personalmanagement der Zukunft wird dem Mitarbeiter erklären müssen, warum es für seine persönliche Entwicklung sinnvoll wäre, einen Job bei diesem Unternehmen anzutreten. HR-Verantwortliche werden ihren Vorständen erklären müssen, dass das Unternehmen nicht mehr im Zentrum der Welt steht, sondern „nur“ ein passender (oder unpassender) Teil der Persönlichkeitsentwicklung seiner Mitarbeiter ist.

 

2. Im Recruiting gibt es keine Zukunft für das Stellenprofil! HR-Management wird zum professionellen Datensammler und –analysten. Dies ist die Basis für ein professionelles Zu- und Abwanderungsmanagement. Zunächst werden bislang wenig genutzte Nischen fokussiert, wie Studien- und Karriereabbrecher, Behinderte und Rentner. Minder-geeignete Kandidaten werden mit Schnell-Qualifizierungen in hochqualifizierte Jobprofile gebracht.

 

3. Personalentwicklung wird vor allem zur Aufgabe der Führungskräfte. Diese müssen als Coaches die persönliche Entwicklung ihrer Mitarbeiter zum Ziel haben, selbst wenn sie den Mitarbeiter "aus dem Unternehmen heraus entwickeln". Um dabei den Kontakt zu Mitarbeitern zu halten, wird ein temporäres Verleihen oder Vermieten von Mitarbeitern zu anderen Arbeitgebern einsetzen. Zentrales Gestaltungsmittel der Führungskraft ist ein persönliches Netzwerk außerhalb des Unternehmens, sein Think Tank!

 

4. Personaldienstleister werden zu 360°-Dienstleistern. Sie werden zu lebenslangen, persönlichen Managern der Mitarbeiter, so wie wir es aus der Welt des Profifußballs kennen. Unternehmen werden interne Headhunter auch im Wettstreit zwischen Fachabteilungen etablieren, um Bindungen zu erzeugen und Abhängigkeiten zu externen Personaldienstleistern zu verhindern. HR-Abteilungen und Personaldienstleister werden die gleiche Software oder entsprechende Schnittstellen nutzen.

 

5. Die Personalabteilung der Zukunft sichert sich die strategische Funktion des Chief Change Officers, oder sie (ver)schwindet durch Konkurrenz aus anderen Unternehmensbereichen. Bisherige Serviceaufgaben werden durch eine starke Vernetzung der internen und externen Softwaresysteme sowie Self-Service-Systeme übernommen.

 

Möglichkeiten zum Innovationstransfer aus der Trendstudie in Ihr Unternehmen finden Sie hier

 

 

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