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10.12.2018

Wie in Zukunft Künstliche Intelligenzen und Menschen in Teams zusammenarbeiten – A WORLD BEYOND HR ThinkTank bei 2b AHEAD

Auf der A WORLD BEYOND HR ThinkTank-Session vom 05.12-06.12. stand das Thema Human-Digitale Teams im Vordergrund. Am ersten Tag eröffneten die Experten Rebecca Lundin, CEO bei Celpax, Dr. Zeljko Branovic, Structure & Strategy Consulting bei Metaplan und Alexander Maria Faßbender, Gründer der Space Coach Academy, den Teilnehmern ihre Perspektive zu dem Thema und diskutierten gemeinsam, wie in Zukunft Künstliche Intelligenzen und Menschen in Teams zusammenarbeiten können.

 

Lundin konzentrierte sich in ihrem Vortrag auf die Auswirkungen und Verfahrensweisen bei der Integration von digitalen Teamkollegen. Damit menschliche Mitarbeiter künstliche akzeptieren und integrieren möchten, sei laut ihrer Perspektive das Training von künstlichen Mitarbeitern hinsichtlich emotionalen Reaktionen wichtig. Außerdem müssten die Rechte der Künstlichen Intelligenzen am Arbeitsplatz bezüglich der Entscheidungsgewalt reguliert werden, damit diese beispielsweise niemanden kündigen können. Darüber hinaus werden, so Rebecca Lundin, digitale Teamkollegen in naher Zukunft eher eine unterstützende und beratende Funktion haben, indem sie menschlichen Kollegen bei der Entscheidungsfindung helfen.

 

Derselben Meinung ist auch Branovic: Durch die Digitalisierung entstehen immer mehr Daten, die immer mehr Entscheidungen von Menschen provozieren. Dabei können digitale Teamkollegen ihre menschlichen Kollegen unterstützen. Entscheidende Grundvoraussetzung für Unternehmen sei dabei, dass die Organisationsstruktur sowie die Kommunikations- und Entscheidungswege bis in die einzelnen Bereiche hinein angepasst werden. Dies müsse individuell geschehen und jedes Unternehmen müsse für sich genau entscheiden, ob, wo und wie Digitalisierung eingesetzt wird.

 

Faßbender äußerte sich in seinem Vortrag kritischer gegenüber der Integration von digitalen Teamkollegen und KI generell. Der Coach von Astronauten und Space Touristen hat selbst mit KIs trainiert und laut seiner Perspektive reagierten diese mangels emotionalen Trainings stets extrem nüchtern, effektiv und effizient. Dies führe dazu, dass Künstliche Intelligenzen bereits jetzt schon Menschen als nicht effektiv genug einstufen, allerdings ohne dieses Urteil in eine Handlung umzusetzen. Damit die menschliche Spezies nicht als vorübergehende Erscheinung zugunsten Künstlicher Intelligenzen verschwinde, müssten Menschen weiterhin das Denken sowie ihre Kreativität trainieren und KIs mit Bedacht einsetzen.

 

In einer anschließenden Fishbowl-Diskussion stellten sich die Experten gemeinsam den gezielten Fragen der Teilnehmer. Die unterschiedlichen Perspektiven wurden darauf im Plenum diskutiert.

 

Am zweiten Tag des ThinkTanks nutzten unsere Zukunftsforscher die Thesen vom Vortag, um mit den Teilnehmern individuelle Herausforderungen zu besprechen. In drei aufeinander aufbauenden Arbeitsrunden wurden, mit wissenschaftlichen Methoden, mögliche Beispiele von erfolgreichen Human-Digitalen Teams erarbeitet. Der anvisierte Zeithorizont lag im Jahr 2030. Dabei wurden konkrete Modelle und entsprechende Strategien inklusive der ab sofort möglichen nächsten Schritte bis zum Zielszenario entwickelt.

 

Neugierig geworden? Dann besuchen Sie unsere Webseite www.thinktank-universe.com

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