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19.11.2018

Rethink Finance & Banking: Wie der Einsatz von KIs zu mehr Kundenbindung führt

Im 2b AHEAD Rethink Finance & Banking ThinkTank, der vom 07. - 08.11. im Leipziger Office stattfand, diskutierten Teilnehmer und Experten das Thema „Künstliche Intelligenz im Privatkundengeschäft und Cybersecurity“.

 

Die Expertenrunde bestand aus Jozef Klaassen, Head of Sales bei Limitless, Helmut Gawlik, Geschäftsführer von VR-NetWorld, und Horst-Jürgen Stark, Senior Manager Business Development bei Net Guardians. Die drei Speaker waren sich darin einig, das maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenzen bis 2030 auch das Privatkundengeschäft von Banken maßgeblich prägen werden.

 

Eine zentrale Frage stellte Klaassen dabei in den Vordergrund, die er auch direkt beantwortete: „Wie können Banken das Leben der Kunden erleichtern? – Indem sie das Kundenverhalten von heute durch KIs mit dem Konsumverhalten von morgen verbinden.“

 

Dabei sah er die drei Schlüsselthemen Lifestyle-Banking, Tokenisierung und Inclusive Banking als besonders relevant an und prognostizierte, dass Banken ihren Kunden in Zukunft bei einem Urlaub beispielsweise am Zielort, die passenden Unterkünfte, Restaurants und Shopping-Adressen nennt – alles auf den Echtzeitdaten des Kunden basierend. Als Beispiel dafür zog er Alipay, das Onlinezahlungssystem der Alibabagroup, heran, das bereits heute mittels einer KI seinen Kunden ebendiese Vorschläge unterbreitet.

 

Dieses Lifestyle-Banking wird dabei durch die Tokenisierung ermöglicht. Hier entsteht bei jeglicher Kundenkommunikation ein Token mit allen anfallenden Daten, der gemeinsam mit anderen Tokens des Kunden gesammelt und schlussendlich ausgelesen wird. In der Gesamtheit nannte er dies dann Inclusive Banking, was zu einer Predictive Technology führt, mit der Kundenverhalten vorhergesagt wird. Der Kunde wird durch dieses Programm der Bank befähigt, seine Daten zu kontrollieren und ein auf seinen Lebensstil basierendes, interaktives Spar- und Anlageinstrument zu nutzen.

 

In puncto Cybersecurity gehen Gawlik und Stark davon aus, dass man in 2030 durch den Einsatz von Big Data menschliches Verhalten darstellen und Abweichungen identifizieren kann, sodass Betrugsvorfälle schon erkennt werden können, bevor sie entstehen. Demnach wird die Anzahl der Betrüger sinken, diese werden aber zeitgleich spezialisierter und professioneller. Der Fokus dieser wird auf dem Ausspähen des Nutzerverhaltens liegen, um dieses erfolgreich zu imitieren und für eigene Zwecke zu missbrauchen. Auch hierbei werden Künstliche Intelligenzen benötigt, um diese Betrugsfälle zu verhindern.

 

Auf Basis dieser Thesen besprachen die Teilnehmer am zweiten Tag individuelle Herausforderungen mit unseren Zukunftsforschern und entwickelten neue Strategien für ihr Geschäft. Dabei kamen die von 2b AHEAD konzipierte Trendcycle-Methoden zum Einsatz, mit denen auf dringende Fragen näher eingegangen und Lösungsansätze entworfen werden konnten.

 

Neugierig geworden? Dann besuchen Sie unsere Webseite www.thinktank-universe.com

 

Die nächsten Termine für dieses Jahr lauten:

Rethink IT II am 27. und 28. November

A World Beyond HR II am 05. und 06. Dezember

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