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12. "Städte der Zukunft werden adaptiv" prognostiziert im Jahr 2014

Prognose-Aussage: Der Trend zur Urbanisierung der Welt ist ungebrochen. Der Grund für die weiter steigende Attraktivität der Städte hat sich aber im Laufe der Zeit gewandelt. Es ist nicht mehr zuvorderst die Suche nach dem schnelleren Geld, die schon vor Jahrhunderten die Bauern in die Städte trieb: Wer heute noch in die Stadt zieht, der sucht zuvorderst nach Identität, nach Gestaltungsmöglichkeiten und nach Freiheit. Dies ist der Grund, warum die Städte der Zukunft vor allem Orte der Freiheit sind. Doch während früher die Freiheitsgrade von Stadtbewohnern durch den Besitz von Gegenständen hergestellt wurden, entsteht heute Freiheit in vielen Fällen durch Nicht-Besitz. Deshalb wird die adaptive Stadt der Zukunft eine Art peer-to-peer-Plattform sein. Auf Basis von intelligenter Datenanalyse wird Sharing für alle denkbaren Bereiche möglich gemacht: Das Waschen von Kleidung. Das Einkaufen. Das Taschen-Tragen. Das Kochen. Das Gassi-Gehen. Das Parken. Die Haushaltsarbeit. Das Heimwerken. Das Reparieren. Das Gärtnern. Das Kinderbetreuen. Die Kleidung. Das Spielzeug. Den Office-Space. Das Lernen. Das Investieren. Das Risiko absichern. Und es geht noch kleinteiliger. Ebenso teilbar sind: Carrerabahn, Spiele, Schaukelpferd, Bobbycar, Lego, Kindersitze, Weingläser, Eismaschine, Mixer, Schlittschuhe, Schlauchboote, Zelte, Golfschläger, Wanderrucksäcke, Eisensägen, Schraubenschlüssel, Bohrmaschinen.

Heutiger Umsetzungsstand: Zahlreiche SmartCity und Urban Technology-Initiativen sind bereits auf dem Weg, den Trend mit Leben zu füllen. Nahezu täglich kann man in den Zeitungen die Berichte über neue Pilotprojekte lesen. Sie kommen aus allen großen Städten der Welt, quer über den Erdball verteilt. Doch bis zur konsequenten Ausformung des Trends braucht es sicherlich noch bis ins Jahr 2024.

Quelle: Trendanalyse: Die adaptive Stadt derZukunft